In einem Seniorenheim sind die Heimbewohner gnadenlos den Launen und Schikanen von Heinrich Schütthuhn, dem Heimleiter, ausgeliefert. Aus Kostengründen ist das Essen dort ungenießbar. Sogar das Postgeheimnis ist von ihm außer Kraft gesetzt worden. Seine Devise lautet: „Alte senile Menschen brauchen eine feste Hand“. So ist es kein Wunder, dass einige Senioren heimlich ein Eigenleben entwickelt haben. Beispielsweise gehen Gertrud von Biederstedt und ihr stetiger Begleiter, Herbert Rothe, auf fremde Leichenschmäuse. Frieda Schlattmann, die Älteste in der Runde, sammelt Schnapsfläschchen, um sie meistens im falschen Moment zu leeren.
Lilo Schubert, die in der Hippiezeit stehengeblieben ist, betreibt ihre eigene Drogenplantage. Und Walter Schlüter bezwingt noch Kletterwände und mit seinen geliebten Inlinern zerlegt er gerne auch mal einen Hühnerstall. Aber als Walter und Sebastian der Rauswurf droht, wissen alle, dass jetzt gehandelt werden muss: „Der Schütthuhn muss weg“. Was nicht so einfach ist. Sein Onkel sitzt nämlich im Vorstand. So beschließen sie, den Heimleiter zu observieren, um in seinem Privatleben einen dunklen Punkt zu finden, an dem sie ansetzen können. Nur das, was sie aufdecken, darüber sind sogar die lebenserfahrenen Senioren erstaunt.





























